Archiv 2008

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Filmtag 2008 am 08.11.2008

Westerwälder Hobby-Filmemacher präsentierten ihre Filme

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Autoren und Jury beim gemeinsamen Gruppenfoto

„Der Westerwald scheint immer mehr zu einer interessanten Region für Filmschaffende wie für Anhänger des professionellen wie des nichtprofessionellen Filmes zu werden“. Mit diesen Worten begrüßte der Vorsitzende des Filmclubs Westerwald Jürgen Keutzer (Dernbach) die Zuschauer und Autoren zum „2.Westerwälder Filmtag“ in der Stadthalle Westerburg.

Sieben Filme stellten sich einer fachkundigen Jury bestehend aus den Herren Dieter Knoche (Stahlhofen a.W.) als Juryleiter, Claus Hünermann (Video-Film-Club Deinhard Koblenz e.V.), Wolfgang Cappi (Amateur-Film-Club Hattert) sowie Willi Neuroth (Niederahr) und Christoph Kopper (Steinen). Den Zuschauern wurde ein insgesamt gut aufeinander abgestimmtes, abwechslungsreiches und kurzweiliges zweieinhalbstündiges Programm geboten, für dessen Zusammenstellung wie auch für die großartig funktionierende Technik Andreas Dasbach (Weltersburg) verantwortlich zeichnete.

Die meisten Filme beschäftigten sich – passend zum Motto des Filmtages – mit Themen des Westerwaldes. Josef Metternich (Holler), mit drei Filmen aktivster Teilnehmer, zeigte in interessanten Bildern das Treiben und die teilweise akrobatischen Flugfiguren alter und neuer Maschinen beim Flugtag in Breitscheid. Das traditionelle Ballonglühen hatte er in einem weiteren Film in Wort und Ton festgehalten. Und zum Abschluss der Veranstaltung erinnerte er die Zuschauer in einem dritten Beitrag an die 700-Jahrfeier der Stadt Montabaur. Die nicht nur von Touristen als reizvoll empfundene Westerwälder Seenplatte stellte Frank Traud (Wölferlingen) in seinem 4-minütigen Beitrag in schönen Bildern vor. Helmut Fusch (Neuhäusel) nahm die Zuschauer mit auf eine Fahrt mit der Zillertalbahn. Er verstand es, dem Betrachter sowohl alles Wissenswerte über die Schmalspurbahn als auch über die Schönheit der Landschaft zu vermitteln. Für diesen gelungenen Film wurde er mit einem dritten Preis belohnt. Selbst alteingesessene Montabaurer Bürger hätten sich erstaunt über ihre schöne Stadt mit ihren malerischen Winkeln und Fleckchen gezeigt, die Günter Feilen in seinem Film entdeckt hatte. In ruhiger Bildführung und mit einem sehr informativen Text unterlegt, unternahm er eine interessante Stadtführung. Für diesen Film erkannten ihm die Juroren einstimmig den zweiten Preis zu. Hatten die Autoren bisher bebilderte Geschichten aus der Heimat- beziehungsweise europäischen Region erzählt, so entführte Dr.Karl-Heinz Schmidt (Montabaur) die Zuschauer in die gewaltige Gebirgsregion des Himalaya, nach Tibet. In seinem nicht nur landschaftlich faszinierenden 20-minütigen Film versuchte er die Frage „Tibet: Untergang einer Kultur?“ zu beantworten. Auf geradezu abenteuerlichen Pisten, durch reißende Flüsse, vorbei an traditionsreichen Klöstern führte Schmidt, einfühlsam und sehr informativ erklärend, die Betrachter von der tibetischen Hauptstadt Lhasa an die Grenze nach Nepal. Nicht nur für die Zuschauer, auch für die Juroren stand fest: das war der Siegerfilm dieser insgesamt gelungen Veranstaltung. Einziger Wermutstropfen war die geringe Resonanz, die der Filmtag bei der Westerwälder Bevölkerung gefunden hat.

Der Vorsitzende des Filmclubs Westerwald dankte allen Teilnehmern bei der abschließenden Siegerehrung für den aufgebrachten Mut, sich mit ihren Filmen aus dem familiären Zuschauerkreis herausgewagt zu haben, um sich einem breiten Publikum zu stellen. Er ermunterte die anwesenden Autoren, besonders aber die Westerwälder Hobby-Filmer, die sich bisher noch nicht durchringen konnten, am <3.Westerwälder-Filmtag> im November 2009 teilzunehmen.

Clubwettbewerb 2008 am 22.09.2008

Filmclub Westerwald ermittelte seine besten Filme des Jahres 2008

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Juryleiter Dieter Knoche bei der Verleihung des 1. Preises

„Edelsteine der Lüfte“ dominierten Filmwettbewerb

m Juni hatten die Mitglieder – Filmer wie Fotografen - des rührigen Filmclubs aus Westerburg einen Kameraausflug in den nach Bendorf-Sayn unternommen. Und so waren natürlich die dortigen Schmetterlinge, die „Edelsteine der Lüfte“, die Hauptdarsteller in der Mehrzahl der gezeigten Filme. Formschöne, farbenprächtige, scheinbar ruhelose Vertreter dieser wohl populärsten Gruppe im Reich der Insekten flatterten über den Bildschirm. In wochenlanger Arbeit hatte die Autorengruppe Josef Dillmann, Edwin Hübinger, Jürgen Keutzer sowie Willi Neuroth aus ihrem aufgenommenen Filmmaterial einen Clubfilm mit dem Titel „Edelsteine der Lüfte“ erstellt, der, in wunderschönen Bildern und mit einem ansprechendem Text unterlegt, einen Rundgang durch die sehenswerte Anlage in Bendorf-Sayn zeigt. Dieser Film, von den Juroren mit einem 2. Preis ausgezeichnet, wurde zum Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz nach Otterberg weitergemeldet. Jürgen Keutzer ließ in seinem Film „Paula und friends“ die Tiere im Schmetterlingspark – im wahrsten Sinne des Wortes - zu Wort kommen. Diese unterhielten sich humorvoll über die filmenden Gäste wie auch über den geplanten Clubfilm, in dem sie die Hauptrollen spielen sollen. Die Jury belohnte diese Arbeit mit einem 1.Preis und ebenfalls mit einer Weitermeldung nach Otterberg. Weitere Preisträger waren Josef Dillmann, mit einem 3.Preis für seinen Film „Ort der Ruhe und des Ausgleichs“, Jürgen Keutzer mit dem Film „Stonehenge- Megalithe“ (2.Preis und Weitermeldung), und Willi Neuroth für „Immer seltener Schmetterlinge in unserem Garten“ (3.Preis). „Allein mit einer Glaskunstausstellung“, einen in seiner Machart „anderen“ Film – selten zu sehende Kamera- und Personenspiegelungen sowie faszinierende Farbspiele – stellte Willi Neuroth vor, wofür er von der Jury mit einem 2.Preis sowie der Weitermeldung belohnt wurde.
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2. Preis für Willi Neuroth: “Allein mit einer Glaskunstaustellung”

Mit einigen dieser preisgekrönten Filme, den noch zu ermittelnden Siegern aus den vielen von Westerwälder Hobbyfilmern eingesandten Arbeiten sowie einigen Preisträger-Filmen des Bundesverbandes Deutscher Film Autoren (BDFA) wird der Filmclub Westerwald e.V. am 8.November 2008 in der Westerburger Stadthalle seinen <2.Westerw¦lder Filmtag> gestalten. Filme für diese Veranstaltung können noch bis zum 20.10.2008 eingereicht werden. Teilnahmebedingungen sind unter den Telefonnummern 02602/9417-0 bzw. 02602/7332 zu erhalten

Landeswettbewerb 2008, Otterberg in der Pfalz

Filmclub aus Westerburg erfolgreich mit seinen Autoren

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1. Preis für Willi Neuroth mit seinem Film: “Allein mit einer Glaskunstausstellung”

Hatten sich die Mitglieder des Filmclubs Westerwald e.V. bereits im November 2007 beim Landeswettbewerb Rheinland-Pfalz des Bundesverbandes Deutscher Film-Autoren (BDFA) in Hachenburg (die WZ berichtete) mit vordersten Plätzen in die Siegerlisten eintragen können, so konnte der sehr aktive Westerwälder Club auch im Jahr 2008, diesmal in Otterberg in der Pfalz, an diese Erfolge anknüpfen.

Der von den Mitgliedern Josef Dillmann (Dernbach), Edwin Hübinger (Stahlhofen/Montabaur), Jürgen Keutzer (Dernbach) und Willi Neuroth (Niederahr) in Gemeinschaftsproduktion erstellte Film , über den „Garten der Schmetterlinge“ in Bendorf-Sayn, die Dokumentation von Jürgen Keutzer über die beeindruckende Megalith-Anlage von Stonehange in Südengland sowie die vom gleichen Autor erdachte Geschichte , die ebenfalls im „Garten der Schmetterlinge“ spielt, erreichten unter 27 aus ganz Rheinland-Pfalz teilnehmenden Filmen jeweils dritte Preise.

Der Film von Willi Neuroth, der schon beim Clubwettbewerb für Aufsehen gesorgt hatte, wurde sowohl von den Juroren als auch vom zahlreich erschienenen Publikum mit großem Interesse aufgenommen. Dem Autor ist es durch eine sehr gute und ruhige Kameraführung, mit selten zu sehenden Kamera- und Personenspiegelungen und Lichteffekten hervorragend gelungen, dem Zuschauer ein schwieriges Thema, eine im Januar 2008 in Höhr-Grenzhausen stattgefundene Glaskunstausstellung, näher zu bringen. Der nicht nur informative, sondern besonders die Empfindungen Neuroths wiedergebende und damit zum Nachdenken, manchmal aber auch zum Widerspruch, anregende Text, hat den 9minütigen Film aus dem Niveau einer reinen Dokumentation herausgehoben und ihn zu einer äußerst liebenswerten und gelungenen Auseinandersetzung des Autors mit dem Werk des Künstlers werden lassen. Die Jury zeigte sich sehr beeindruckt und erkannte dieser Arbeit einstimmig den 1. Preis zu, den der Landesvorsitzende Josef Zauner (Herxheim) des Landesverbandes Rheinland-Pfalz im BDFA bei der Siegerehrung an Willi Neuroth übergab. 

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