Archiv 2010

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  Team des Filmclubs Westerwald 2

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Clubausflug in den Vogelpark Herborn-Uckersdorf

2010 10 0001Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Sonntagmorgen, den 27.Juni 2010 fünf Clubmitglieder mit ihren Partnerinnen voller Vorfreude auf erlebnisreiche Stunden im Vogelpark Uckersdorf bei Herborn zu ihrem traditionellen Clubausflug. Bei den zuvor angestellten Recherchen hatte sich herausgestellt, dass derzeit die Störche, die Schneeeulen und die Flamingos Nachwuchs aufziehen. Um es vorweg zu nehmen, lediglich die jungen Eulen ließen sich sehen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Schwer bewaffnet mitVideokamera und  panzerfaustähnlichen Fotoapparaten, bestückt mit den verschiedensten Objektiven, machte sich die Korona auf den angenehm schattigen Rundweg durch den Park, vorbei an den gepflegten und äußerst informativ beschrifteten Gehegen und immer wieder begleitet von den verschiedensten vertrauten und auch manchmal unbekannten Vogelrufen. Und dieser Rundgang wurde zu einem einmaligen Erlebnis. Immer wieder gab es Neues zu entdecken – nicht nur bei den Tieren, sondern auch in den liebevoll angelegten Beeten und den die Gehege umgebenden Wiesen. Und natürlich wurde all das Schöne auch gefilmt beziehungsweise fotografiert. Besonders schön und angenehm wurde von den Clubfreunden empfunden, dass man in einige Volieren hineingehen, und somit die Tiere aus nächster Nähe beobachten konnte. Zum Abschluss des Clubausfluges traf man sich im Vogelpark-Café zu einer – bei den inzwischen hochsommerlichen Temperaturen – kühlen Erfrischung und, wie kann es in einem Video- und Fotoclub anders sein, zu einer gemütlichen und auch lehrreichen Fachsimpelei. Auf diese Weise an Leib und Seele gestärkt, machte man sich am frühen Nachmittag auf den Heimweg, um rechtzeitig zum Fussball-WM-Klassiker Deutschland gegen England wieder zu Hause zu sein.

Clubwettbewerb 2010

Der diesjährige Clubwettbewerb des Filmclubs fand am Montag, den 20.September 2010 statt. Fünf Filme stellten sich in diesem Jahr den bewährten Juroren Dieter Knoche und Andreas Dasbach. Wie schon im vergangenen Jahr, nahm auch diesmal Dr. Karl-Heinz Schmidt, Montabaur als Gast an dem Wettbewerb teil, um sich – im Falle eines Erfolges – für den Landeswettbewerb 2010 in Bad Neuenahr-Ahrweiler zu qualifizieren.

Mit seinem interessanten Reisefilm <Colonia Julia obsequens> nahm Josef Dillmann die Zuschauer mit auf eine Reise nach Pisa, in die wunderschöne Toskana. Mit ruhigen Bildern und einem informativen Kommentar zeigte er ihnen die Schönheiten dieser sehenswerten Stadt auf. Eine Bronzemedaille war der verdiente Lohn für diese rundum gelungene Arbeit. In einem weiteren Film (<Reichtum durch eine staubige Arbeit>) ließ Dillmann sein Auditorium bei der Herstellung einer kleinen Alabaster-Vase in Volterra (Toskana) zuschauen. Recht staubig ging es dabei zu, und man hatte beim Zuschauen manchmal den Eindruck, ein Kratzen im Rachen zu verspüren. Seinen dritten Beitrag (<Clubausflug Flughafen Frankfurt>) hatte Josef Dillmann anlässlich des Kameraausfluges des Filmclubs nach Frankfurt gedreht. Hier beschreibt er den insgesamt anstrengenden, aber schönen und erlebnisreichen Tag einiger Mitglieder auf Europas zweitgrößtem Flugplatz. Mit einem Schiller-Zitat aus Maria Stuart hatte Jürgen Keutzer seinen diesjährigen Beitrag überschrieben: <....ein tiefer Sinn wohnt in alten Bräuchen....> war eine Dokumentation über den Dernbacher Bauernmarkt, der seit vielen Jahren zu einer festen Einrichtung im Dorfjahr geworden ist. Bei einem Rundgang, vorbei an den z.T. wunderschön dekorierten Ständen, erklärte Keutzer die Tradition dieser Bauernmärkte. Die Juroren erkannten seinem Film einen 2.Preis sowie die Weitermeldung zum Landeswettbewerb zu.2010 07 Knoche-uebergibt-Medaille-an-Dillmann

Einstimmiger Sieger des diesjährigen Clubwettbewerbs wurde der Gastautor Dr.Karl-Heinz Schmidt (Montabaur) mit seinem Film <H2O>. Begleitet von wunderschönen Bildern, die der Autor wahrscheinlich auf seinen vielen Reisen aufgenommen hatte, erklärte er in einem gut recherchierten Kommentar (angenehm gesprochen von seiner Tochter) den interessierten und aufmerksam lauschenden Zuschauern das Auftreten des Wassers in seinen verschiedenen Aggregatszuständen und seinen Weg vom Regentropfen bis zum Meer, aber auch das sonstige Auftreten dieser „wichtigsten und unentbehrlichsten Flüssigkeit“. Die Jury entschied, auch diesen Beitrag nach Bad Neuenahr-Ahrweiler weiter zu melden.

Zum Abschluss des diesjährigen Clubwettbewerbs überreichte der Ehrenvorsitzende Dieter Knoche den Siegern die Medaillen.

 

Filmclubmitglieder zog es zur Photokina nach Köln

„Die Photographie ist eine wunderbare Entdeckung, eine Wissenschaft, welche die größten Geister angezogen, eine Kunst, welche die klügsten Denker angeregt – und doch von jedem Dummkopf betrieben werden kann“ stellte bereits 1856 der berühm-te französische Fotograf Gaspard-Félix Tournachon – besser bekannt als Nadar – fest.

Und ebendiese Fotografie hat auch die vier Mitglieder des Filmclubs Westerwald und der angeschlossenen Fotogruppe Theo Geilmann, Edwin Hübinger, Christoph Kopper und Jürgen Keutzer (als Lehrling) am wunderschönen, spätsommerlichen Donnerstag, den 23.September 2010 zur photokina 2010 nach Köln gezogen. Wenn auch in diesem Jahr das Top-Thema <3-D> lautete, so zogen eine Vielzahl anderer Produkte großer, namhafter aber auch kleiner, weniger bekannter Firmen sowie attraktive Foto-Motive (auch Models !) die Westerwälder Fotografen in ihren Bann. Es fiel auf, dass auch zu Internet-Zeiten sehr viele Besucher schon morgens den Weg in die Kölner Messehallen gefunden hatten. Ganz offensichtlich ist es doch besser, fest eingeplante (oder erträumte) Produkte zu sehen, zu berühren und auszuprobieren. Und noch etwas fiel auf: der sehr hohe Anteil junger Menschen unter den Besuchern, was beweist, dass die Fotografie auch in dieser heranwachsenden Generation von ihrer Faszination nichts verloren hat.

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Videoworkshop in Westerburg

vor großer Kulisse.

2010 05 RademacherDer Filmclub Westerwald hatte am Samstag, den 2.Oktober 2010 zu seinem „2.Präsentationsworkshop für den kreativen Videofilmer“ in die Westerburger Stadthalle eingeladen. Über 70 Hobbyfilmer waren der Einladung gefolgt und sie haben ihr Kommen - trotz manchmal stundenlanger Anreise – ganz bestimmt nicht bereut.

Wie schon im vergangenen Jahr, so konnte auch diesmal Uli T.Radermacher vom BDFA (Bundesverband Deutscher Film-Autoren) Referat Öffentlichkeitsarbeit als Referent gewonnen werden. Als Co-Referenten stellten sich Klaus Krafft (Referat ) sowie Christoph Windus (Highland Musikarchiv) zur Verfügung. Schwerpunktthemen der Veranstaltung waren Filmgestaltung, Gemafreie Musik in Filmen, Filmen in 16 : 9, Filmthemen im Urlaub sowie ein Rückblick auf Neues von der eben zu Ende gegangenen Photokina in Köln.

Zur Einstimmung wurde der in achtjähriger Arbeit entstandene, durch einzigartige, beeindruckende Bilder faszinierende Film des Landesvorsitzenden Rheinland-Pfalz im BDFA Josef Zauner aus Herxheim, der wegen einer plötzlichen Erkrankung nicht anwesend sein konnte, vorgeführt und besprochen. Im Anschluss gab Radermacher Tipps zum Filmen im Breitwandformat 16:9 und machte klar, dass beim Breitwand-Videofilmen viel mehr zu beachten ist, als nur auf den Auslöser zu drücken. Er machte auf die vielen Möglichkeit der Bildgestaltung aufmerksam, die bisher mehr von den Digitalfotografen genutzt werden.

Christoph Windus gab in seinem kurzen Referat wertvolle Hinweise, wie der heutige Videofilmer  - ohne die ständige Angst vor der GEMA – seine Filme mit der passenden Musik unterlegen könne. Die sich daran anschließende längere Diskussion bewies die Brisanz und die ständige Aktualität dieses Themas.

Klaus Krafft berichtete in seinem Vortrag über Neuigkeiten der eben zu Ende gegangenen Photokina in Köln. Auch wenn sich viele der Anwesenden nicht mit dem Gedanken tragen, neue Kameras mit AVCHD oder für 3D zu erstehen, wurde der Bericht mit Interesse verfolgt.

Der ursprüngliche Zeitplan war schon längst gesprengt, ein Beweis für die packenden Vorträge der Referenten und die Wissbegierde der Zuhörer, als Uli T.Radermacher noch an Hand seines faszinierenden, 45-minütigen Dokumentarfilmes < Das Gold des Teufels> Tipps und Tricks aufzeigte, um einen Film dieser Länge ohne Qualitäts- und Aussageverluste zu kürzen.

Mit lang anhaltendem Beifall dankten die bis zum Schluss ausharrenden Videofilmer den Referenten für ihre interessanten, spannenden und sehr lehrreichen Vorträge.
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Clubmitglieder führen

 „Mojane“ der Rhein-Zeitung durch Dernbach

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Durch den von Clubmitgliedern im Jahr 2009 erstellten Clubfilm < Ein Breiwatz und sein Dorf >, ein Ortsportrait über Dernbach, und die Club-Homepage aufmerksam geworden, hatte sich die „Mobile Journalistin“ (Mojo) Katrin Steinert von der Rhein-Zeitung kurzfristig am Montag, den 8.November 2010 bei Josef Dillmann und Jürgen Keutzer angesagt, um mit ihnen ein Video-Dorfportrait für die Online-Ausgabe der Rhein-Zeitung zu erstellen.

2 ½ Stunden, bei ungemütlichem und windigem Wetter, führten Dillmann und Keutzer die junge Frau durch das Dorf, um ihr die markantesten und von der Dorfgeschichte her wichtigsten Plätze zu zeigen und zu erklären.

Der Erscheinungstermin wird in rund drei Wochen sein, wir erhalten rechtzeitig Bescheid. Der Bericht wird voraussichtlich unter www.rhein-zeitung.de/ortsmarke zu finden sein.   

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Filmclub erstellt wieder einen Clubfilm:
   Dorfportrait von Dernbach

2010 01 IMG_4305Nachdem die Mitglieder im Jahr 2008 in einem Clubfilm über den Schmetterlingspark in Bendorf-Sayn berichtet hatten, der sowohl beim Landeswettbewerb als auch bei der Filmschau Südwest zur Aufführung gelangte, wagte man sich im Jahr 2009 – zum <3.Westerwälder Filmtag> - an ein umfangreicheres und anspruchsvolleres Projekt. Passend zum Austragungsort Dernbach hatten sich die Filmer und die Fotofreunde vorgenommen, ein Dorfportrait des hübschen Westerwalddorfes sowie einen Foto-Kalender für das Jahr 2010 zu erstellen.

Und so streiften schon im Frühjahr alle Mitglieder durch das Dorf und fertigten einen ungefähren Plan der Örtlichkeiten an, die später mit Videokamera oder Fotoapparat abgelichtet werden sollten. Sogar auf das Krankenhausdach wagten sich einige eifrige und mutige, mit Kameras und Stativen bewaffnete Mitglieder. Von dort konnten sie äußerst stimmungsvolle Bilder mitbringen. Man stellte bald fest, dass es sehr, sehr viele lohnenswerte Bildmotive in Dernbach gibt. Und so fiel die Auswahl sehr schwer. Auch musste für den Film ein Kind als Darsteller des „Breiwatz“ (Spitzname der Dernbacher) gefunden werden.

Über vier Stunden Videomaterial sowie über 100 Fotos standen schließlich im September zur Verfügung, als sich die Filmer und Fotografen an die Sichtung und Auswahl des Materials machten. In stundenlanger Arbeit wurden dann – rechtzeitig zum Filmtag am 14.11.2009 - ein 27 minütiger Film mit dem Titel sowie ein sehr schöner Kalender für das Jahr 2010 fertiggestellt. Die Dernbacher Bevölkerung zeigte sich sehr angetan von den Arbeiten und sparte bei der Vorstellung nicht mit Lob und Anerkennung.

Beide zusammen (Film und Kalender) können für € 14,95 käuflich erworben werden bei Josef Dillmann und Jürgen Keutzer in Dernbach.

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