Archiv 2011

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Jahreshauptversammlung 2011

2011 14 JahreshauptversammlungVorstand umgestaltet und zukünftige Aktivitäten beraten

Überraschend zahlreich waren die Mitglieder zur Jahreshauptversammlung am Montag, den 21. März 2011 im Clubraum erschienen.

Nach der einstimmigen Genehmigung der Niederschrift der JHV 2010 gab der Vorsitzende Jürgen Keutzer seinen Rechenschaftsbericht ab. Neben den positiven Clubabenden und den gelungenen Kameraausflügen, Workshops und den Clubfesten (Grillfest und Jahres-Abschlussfeier) sprach er auch das manchmal mangelnde Interesse der Clubmitglieder an und appellierte an Filmer wie Fotografen, sich wieder produktiver mit ihrem Hobby zu beschäftigen.

Im Anschluss erläuterte Schatzmeister Andreas Dasbach in einem ausführlichen Finanzbericht die finanzielle Situation des Clubs, die sich insgesamt als solide darstellt. Die Kassenprüfer Josef Dillmann und Christoph Kopper bescheinigten Dasbach eine sehr übersichtliche, und durch sämtliche Belege nachvollziehbare, korrekte Buchführung. Bei der anschließenden Abstimmung wurden Schatzmeister und Vorstand (bei drei Enthaltungen) entlastet.

Vor der Neuwahl des Vorstandes erklärte Edwin Hübinger, dass er aus gesundheitlichen Gründen für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung stünde. So wählten die anwesenden Mitglieder Jürgen Keutzer für weitere drei Jahre zum Vorsitzenden des Filmclubs, Niko Neufeld zu seinem Stellvertreter (zugleich Schriftführer) sowie Andreas Dasbach zum Schatzmeister. Jürgen Keutzer bedankte sich im Namen des Vorstandes und aller Mitglieder bei Edwin Hübinger für die über viele Jahre geleistete Arbeit und seine Treue zum Filmclub. Er bat ihn, dem Filmclub auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Da keine Anträge zur Abstimmung anstanden, diskutierten die Mitglieder im Anschluss über zukünftige Clubarbeiten und –aktivitäten. Hier standen verständlicherweise das 50jährige Clubjubiläum sowie der aus diesem Anlass dem Filmclub vom Landesverband Rheinland-Pfalz übertragene Landeswettbewerb im Vordergrund.

 

Monreal/Eifel begeisterte die Clubfamilie

2011 12 Monreal Eifel

Foto: Theo Geilmann

Der Vorstand hatte nicht nur einen überaus geeigneten Zielort für die diesjährige Kamerawanderung am 22.5.11ausgesucht, sondern es war auch für das richtige Film- und Fotografierwetter gesorgt worden. Und so machten sich am frühen Sonntagnachmittag fünf Clubmitglieder mit ihren Damen auf den Weg durch das malerisch von der Phillips- und der Löwenburg überragte Monreal im engen Elztal in der Eifel.

Schon an der ersten von den drei über das gemütlich dahinfließende Flüsschen führenden steinernen Brücken begannen die Kameras zu klicken und zu summen. Der malerisch gelegene Marktflecken bot nicht nur den Filmern und Fotografen unendlich viele wunderschöne Motive, auch die begleitenden Damen begeisterten sich an den Geschäften, Galerien und vor allem an den mit viel Liebe bepflanzten Fachwerkhäuser-Fronten. Sowohl die Statue des Heiligen Johannes von Nepomuk, das faszinierende Löwendenkmal als auch die katholische Pfarrkirche wurden aus allen Lagen im Bild festgehalten. Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenpause an Leib und Seele gestärkt, bestieg zum Abschluss noch der stellvertretende Vorsitzende – als jüngster Teilnehmer - mit seiner neuen Videokamera den steilen Burgberg, um das an diesem Tag wieder lebhafte Treiben in Monreal auch noch aus der Vogelperspektive im Bild festzuhalten.

Rund einhundert Fotos und gut 60 Minuten Filmmaterial waren die Ausbeute eines

schönen und erfolgreichen Ausflugs der Clubfamilie, aus denen sich doch etwas machen lassen müsste, oder?  
2011 13 Monreal Eifel

Foto: Theo Geilmann

Umzug nach Dernbach beschlossen

2011 11 Rathaus Dernbach

Der Clubabend am 22. August 2011 war bestimmt von zwei wichtigen Themen: zum einen ging es um die Sanktionierung eines Laptop-Ankaufs, zum anderen wurde der Umzug des Filmclubs nach Dernbach endgültig beschlossen.

Beide Themen hatten die Mitglieder über Monate an den Clubabenden beschäftigt, Pro und Kontra wurden immer wieder ausführlich erörtert. Nach anfänglichem Zögern ließen sich auch die Laptop-Gegner von den Pro-Argumenten überzeugen. Theo Geilmann wurde mit dem Ankauf betraut. Am 19.8. erreichte ein Mail den Vorstand, in dem vorgeschlagen wurde, eine a.o. Mitgliederversammlung endgültig über beide Projekte entscheiden zu lassen. Dieser Vorschlag fand an diesem Clubabend - nicht zuletzt aus Zeitmangel -  nicht die Zustimmung der anwesenden Mitglieder. In einer Abstimmung sprachen sich jeweils 6 Clubfreunde bei einer Stimmenthaltung sowohl für die nachträgliche Sanktionierung des Laptop-Ankaufs als auch für den Umzug nach Dernbach aus. Der Vorstand wurde beauftragt, den Nutzungsvertrag für den neuen Clubraum in Dernbach, Hauptstr.17 (Rathaus) mit dem Ortsbürgermeister von Dernbach zu unterzeichnen, was am Mittwoch, den 24.8. geschehen ist.

Clubwettbewerb 2011

2011 10 MedaillenDer wegen des bevorstehenden Landeswettbewerbes auf Oktober verschobene Clubwettbewerb musste nun doch kurzfristig wieder auf den ursprünglichen Termin 19.September 2011 zurück verlegt werden. Trotz der Vielfachbelastung durch die Vorbereitungen für den 50.Club-Geburtstag und den Landeswettbewerb im November 2011 hatten Josef Dillmann, Nikolai Neufeld und Jürgen Keutzer ihre Filme rechtzeitig fertig stellen können, um sie den fachkundigen Juroren Edwin Hübinger, Theo Geilmann und Christoph Kopper zur Bewertung vorzustellen.

Josef Dillmann berichtete in seinem 11-minütigen, im Jahr 1993 anlässlich einer Amerika-Reise mit einer Hi-Kamera aufgenommenen Film über einige Sehenswürdigkeiten, Filmdrehorte und die berühmte Architektur der Millionenstadt San Francisco. Die Juroren anerkannten und berücksichtigten die Schwierigkeiten, mit denen ein Filmer vor 18 Jahren zu kämpfen hatte und belohnten diesen Film mit einem 3.Preis. Jürgen Keutzer hatte vor genau 10 Jahren zusammen mit seiner Frau ein religiöses Volksfest in Swayambhunath (Kathmandu/Nepal) besucht. In seinem 15minütigen Film „Unter den Augen Buddhas“ schilderte er seine Eindrücke und berichtete über seine Gefühle beim Kontakt mit den Menschen und bei der Besichtigung des weltberühmten Stupas. Die Jury erkannte diesem Film den ersten Preis sowie eine Weitermeldung zum Landeswettbewerb zu. Auch der 6-Minuten-Film „Farben, die die Welt faszinieren“ von Nikolai Neufeld wurde von den Juroren als sehr positiv aufgenommen. Neufeld war es – auch ohne Kommentar - gelungen, dem Betrachter den in ganz Europa bekannten und vielbesuchten Keukenhof in den Niederlanden von seiner schönsten und farbigsten Seite zu zeigen. Harmonisch verknüpfte der Autor Bild und Ton in seinem Film und hinterließ dadurch von der Schönheit dieser Tulpenwelt beeindruckte Zuschauer. Ein zweiter Preis und ebenfalls eine Weitermeldung zum Landeswettbewerb waren sein verdienter Lohn.     

Clubausflug zur BUGA in Koblenz

3.037.201.........3.037.202.......3.037.203..................3.037.208. Die Mitglieder des Filmclubs haben am Sonntag, den 25. September 2011 durch ihren Besuch der diesjährigen Bundesgartenschau in Koblenz nicht nur die Besucherzahl „stark“ in die Höhe getrieben, sie haben auch mit dazu beigetragen, dass dieses bundesweit beachtete Ereignis zu einem großen Erfolg wird.

War zwar die Anfahrt – ab Koblenz Ahrenberg stop-and go – für die Autofahrer und ihre erwartungsfrohen Begleitungen ein Geduldspiel, so wurden alle Teilnehmer in den folgenden Stunden auf der gesamten Anlage Ehrenbreitstein und, nach einer faszinierenden Seilbahnfahrt hinunter zum Deutschen Eck, durch den Besuch der Anlagen am Koblenzer Schloß vollauf entschädigt.

Nicht nur der strahlende Sonnenschein machte diesen Ausflug zu einem Erlebnis, der bei allen Filmclubfreunden in Erinnerung bleiben wird, sondern besonders die liebevoll gestalteten kleinen und großen Blumenbeete sowie die beiden herbstlich dekorierten Blumen-Hallen. Den filmenden und fotografierenden Clubmitgliedern boten sich durch die traumhaften Farben und die künstlerisch einzigartige gartenarchitektonische Gestaltung endlos viele Motive von unbeschreiblicher Schönheit.

Gemeinsam ließen die zufriedenen Mitglieder nachmittags bei Kaffee und Kuchen im Café im Blumenhof diesen erlebnisreichen Tag ausklingen.

2011 07 Filmclub-Gruppe BUGA 25.9.11

 

2011 08 Farbimpression

 

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Erfolgreiche Filmaufnahmen im Amateur-Theater

Anlässlich des 10jährigen Bestehens der „Theaterfreunde Jedermann“, Dernbach und der damit verbundenen Wiederaufnahme des Theaterstücks „Das Haus in Montevideo“ von Curt Götz sprach der künstlerische Leiter Dieter Hambitzer unseren Filmclub an, ob wir in der Lage wären, das Theaterstücke auf Video aufzuzeichnen. Natürlich war das eine Herausforderung, die die Filmer Nikolai Neufeld, Jupp Dillmann und Jürgen Keutzer nicht ablehnen wollten und konnten. Und so standen die drei, nach Probeaufnahmen einige Tage zuvor, versehen mit den verschiedensten Regie-Anweisungen des „technischen Leiters“ Niko gut drei Stunden lang, mit gebeugten Rücken und höchst konzentriert, am Sonntag, den 12. September 2011 mit insgesamt vier Kameras im Pfarrzentrum Dernbach, hinter ihren Aufnahmegeräten.

Aber die Mühe hat sich gelohnt, und unser Filmclub konnte mit dieser – natürlich kostenlosen - und für die drei Filmer absolut lehrreichen „Nachbarschaftshilfe“ einen erfolgreichen Einstand in der neuen „Heimat“ Dernbach geben.

05 Theaterfreunde Jedermann

 

Ein halbes Jahrhundert Filmclub Westerwald

2011 03 Feuerwerk 50 + Text

Rund 30 Mitglieder und Gäste hatten sich am Samstag, den 5. November 2011 im Clubraum in der Stadtgalerie Westerburg eingefunden, um zusammen den 50. Geburtstag des Filmclubs Westerwald festlich zu begehen.

Als Ehrengäste konnte der Vorsitzende Jürgen Keutzer an diesem Abend neben dem Landesvorsitzenden Rheinland-Pfalz im BDFA Josef Zauner das Ehepaar Königsmann aus Bad Marienberg begrüßen. Hatte doch Hubert Königsmann 1961 den Filmclub aus der Taufe gehoben. Seine Gattin war vielen der Anwesenden noch als langjähriges, eifriges  Mitglied mit ihren immer wieder beeindruckenden und sehr feinfühligen Filmen in bester Erinnerung. „ Sind 50 Jahre schon im Leben eines Menschen eine wahrlich lange Zeit, so bedeutet eine solche Zeitspanne für einen Club – besonders in unserer heutigen so schnelllebigen Zeit – schon eine kleine Ewigkeit“ stellt Keutzer in seiner Begrüßung fest. In dieser Zeit seien nicht nur Mitglieder gekommen und gegangen sondern der Filmclub habe sich auch entscheidend  gewandelt, und das nicht nur durch Führungs-, Namens- oder Clublokalwechsel. Der Clubgründer Hubert Königsmann ließ es sich im Anschluss nicht nehmen, die anwesenden Mitglieder und Gäste durch interessante und oft auf humorvolle Weise vorgetragene Details in die Gründungsjahre des Clubs zu entführen.

Während die Anwesenden dann auf die weitere erfolgreiche Zukunft des Filmclubs anstießen, zündete der Pyrotechniker Walter Heim aus Groß-Gerau (Juror des am nächsten Tag stattfindenden Landeswettbewerbs 2011) ein farbenfrohes, die überraschten Zuschauer immer wieder in Staunen versetzendes Feuerwerk.

Im Anschluss überreichte Josef Zauner, als Vertreter des BDFA, dem Ehrenvorsitzenden des Filmclubs Dieter Knoche für seine 25-jährige Mitgliedschaft im BDFA die Silberne Ehrennadel zusammen mit einer Urkunde und gratulierte schließlich dem Filmclub zu seinem Jubiläum und übergab dem Vorsitzenden eine Urkunde des Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

2011 04 Ehepaar Koenigsmannam      2011 05 J.Zauner + J.Keutzer 5.11.11

2011 06 Gratulation Dieter Knoche 5.11.11

145 Lebensjahre lassen Clubraum erstrahlen

(Eine fast wahre Geschichte)

Punkt  9.30 Uhr am Mittwoch, den 23.11.2011. Malermeister Jupp Klecksel sowie sein Lehrling im ersten Lehrjahr Jürgen betreten den neuen Clubraum in der Hauptstraße 17 in Dernbach. Nachdem Jürgen im Radio für eine die Arbeit erleichternde und die Stimmung hebende Musik ( Mozart und Zeitgenossen) gesorgt hat, beginnt der Meister den Arbeitstag mit der üblichen, kurzen Ansprache. Er erinnert seinen Stift, der demütig vor ihm kniet (sie Foto):

2011 01 J+J Streichen

„Lehrjahre sind keine Herrenjahre und niederbückende Arbeiten, wie das Folienauslegen und das ordentliche Abkleben sind von Dir auszuführen! Dafür musst Du heute auch nicht das übliche Bier und die Fleischwurst holen, das wird vom Filmclub nicht bezahlt.“

Danach beginnen die beiden mit allem gebotenen Ernst ihre schwere und verantwortungsvolle Aufgabe: „Lass` Grau raus und weiß rein“. Die Arbeit schreitet gut voran und schon bald lässt sich erahnen, dass den beiden die ihnen gestellte Aufgabe zu gelingen scheint. Lediglich ein kleiner Wandrest zeigt noch das ursprüngliche Grau, als vom nahen Turm der Dernbacher Kirche die Glocke zwölf mal schlägt. Urplötzlich, wie vom Schlag getroffen, gleitet Meister Klecksel der Pinsel aus der Hand, und mit dem knappen Hinweis „14.30 Uhr“ verlässt er eilig das Haus.

2011 02 J+J Streichen
(Fotos: Helmut Wüst)

Zum genannten Zeitpunkt findet man sich wieder im Clubraum ein und setzt die unterbrochene Arbeit fort. Inzwischen hat es sich unter den Fans des Filmclubs (besonders den weiblichen) herumgesprochen, dass im neuen Clubraum eine Verschönerungsaktion vorgenommen werde. In Scharen strömt man zur Hauptstraße 17, doch trotz Sturmklingelns öffnet dort niemand. „Erst die Arbeit, dann das Spiel“ ist Meister Jupp`s Leitsatz. Und so kann er um 15.45 Uhr, sein Lehrling hatte inzwischen, auf den Knien liegend, keuchend den Raum und die Gerätschaften geschrubbt, mit Stolz geschwellter Brust konstatieren: „es ist gelungen, mein Tagwerk ist vollbracht! Der Raum erstrahlt durch meiner Hände Arbeit in einem beinahe die Augen blendenden weiß! Wenn es uns Alte mit unserem Engagement und unseren Lebenserfahrungen nicht gäbe............, auch wenn manche diese öfter als „dummes Zeug“ abtun! Auf uns ist noch immer und überall Verlass, obwohl wir nun tagelang „Rücken“ haben werden................!“

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