Archiv 2013

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  Team des Filmclubs Westerwald 2

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1.Clubabend im Jahr 2013

Beginnen üblicherweise die Clubabende unseres Filmclubs mit dem Aufbau der Geräte, so knallte an diesem 7. Januar 2013 zur Eröffnung des neuen Clubjahres unüberhörbar ein Sektkorken, und kurz darauf sprudelte in den Plastikbechern (mangels Sektkelchen) das köstliche, von Peter Hannappel gespendete Getränk: die nahezu komplette Clubfamilie wollte auf die hoffentlich glückliche und erfolgreiche „13“ anstoßen.

Natürlich wurde auch noch „gearbeitet“. Wichtigstes Thema war, neben kurzen Berichten des Vorsitzenden, die Gestaltung des Terminkalenders für das neue Jahr. Verschiedenste Anregungen wurden besprochen, und -  soweit möglich - in den Plan integriert. (einsehbar und zum Ausdrucken unter <Programm> ) Dankenswerterweise haben sich Christoph Kopper und Nikolai Neufeld bereiterklärt, Workshops zu verschiedenen Themen zu halten (Video + Foto). In den Sommermonaten ist geplant, Video- wie Fotoübungen im Freien zu unternehmen. Darüber hinaus wurde über Kameraausflüge diskutiert. Angedacht sind eine Wanderung durch die Holzbach-Schlucht im Frühjahr mit Einkehr im Hofgut Dapprich, ein noch nicht näher festgelegter Ausflug im Sommer (Falknerei, Burgbesichtigung o.ä.) sowie eine Schiffstour im Herbst. Zu diesen Veranstaltungen wird der Vorstand rechtzeitig schriftlich einladen. So wie sich der Kalender nun präsentiert, sollte sowohl für jeden Videofilmer als auch für jeden Fotografen etwas dabei sein.

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Fotoausstellung im Krankenhaus wird verlängert

Die Abteilung für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des Herz-Jesu-Krankenhauses Dernbach sowie der Vorstand unseres Filmclubs haben sich darauf verständigt, die Fotoausstellung im Foyer des Krankenhauses unbefristet zu verlängern. Unsere Fotografen haben vorgeschlagen, in den nächsten Tagen einige der bisher ausgestellten Fotos durch neue Bilder zu ersetzen.

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siehe Seite: < Archiv 2012 >

Blitzgewitter

 Blitzen und Hilfsmittel beim Fotografieren

 In der Fotografie wird mit Licht gemalt. Das Wort kommt aus dem griechischen und hier bedeutet phos Licht und Helligkeit, graphein steht für zeichnen, ritzen, malen und schreiben. Somit könnte man das Wort Fotografie auch mit „Schreiben mit Licht“ übersetzen. Nicht immer reicht aber das vorhandene Licht dem Fotografen zum „Malen“ oder „Schreiben“ aus.

Dafür haben Kompaktkameras und die meisten DSLR-Kameras eingebaute Blitzgeräte. Doch damit ist das Problem des wenigen Lichts nicht gelöst. Diese kleinen und vor allem lichtschwachen Blitzgeräte liefern vielfach schlechte Bildresultate und zerstören u.a. oftmals die Bildstimmung genauso wie mögliche interessante Schatten.

In seinem auch für Laien äußerst verständlichen, durch das Vorführen der verschiedensten Geräte (auch in Action!) stets sehr anschaulichen und informativen Workshop führte Christoph Kopper die Mitglieder des Filmclubs in dieses nicht immer leichten Thema ein.
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Er zeigte das umfangreiche Anwendungsspektrum von Blitzgeräten an Hand verschiedener Fotorichtungen (Porträt, Makro usw.) auf und erklärte verständlich ihr Für und Wider. Es ist ihm durch seine lockere und gut verständliche Vortragsweise gelungen, auch die „Blitzscheuen“ unter den Anwesenden davon zu überzeugen, sich intensiver mit dem umfangreichen Thema >Blitzen> zu beschäftigen.

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Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortete Christoph Kopper noch diverse Fragen und erklärte sich bereit, auch weiterhin allen Ratsuchenden (evtl. Kauf von Geräten, Funktionen, Tipps etc.) hilfreich zur Seite zu stehen.

(Fotos: Theo Geilmann)

 

Jahreshauptversammlung 2013

Die ordentliche Jahreshauptversammlung unseres Filmclubs fand am Montag, den 18. März 2013 im Clubraum im Dernbacher Rathaus statt. Acht Clubmitglieder hatten sich um 19:00Uhr eingefunden.

Der Vorsitzende gab – nach Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung des Protokoll 2012 – einen kurzen Bericht über das vergangene Clubjahr.20 Clubabende und sechs „sonstige Veranstaltungen“ waren im Programm vorgesehen. Nicht alle geplanten Programmpunkte konnten bearbeitet werden, was z.T. auch daran lag, dass Clubabende verschoben werden mussten. So soll das möglicherweise schon in 2013 nachgeholt werden (falls das Wetter mitspielt). Die Clubabende waren – besser als in den vergangenen Jahren – recht gut besucht. Somit kann das Vereinsjahr 2012, auch wegen der filmerischen und fotografischen Erfolge (Peter Hannappel wurde Gewinner des Landesfilmfestivals 2012, die Fotografen erstellten eine, auch von der Tagespresse, viel beachtete Fotoausstellung im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach)  als insgesamt positiv und erfolgreich angesehen werden. Natürlich gibt es Einiges zu verbessern, wie z.B. die Aktivitäten für die Filmer. „Der Filmclub war, ist und wird immer ein Filmclub bleiben“ führte Keutzer aus und fügte dann hinzu, „ auch wenn das Fotografieren einen immer größeren Stellenwert in unserem Club einnimmt. Beide, Filmer wie Fotografen, sind aufeinander angewiesen und gehören einer Clubfamilie an.“

Im Anschluss gab Schatzmeister Edwin Hübinger seinen Kassenbericht ab, der einen kleinen, aber doch beruhigenden Kassen-Gesamtbestand auswies. Dafür und für seine Sparsamkeit wurde dem „Herrn des Geldes“ von den Mitgliedern gedankt. Die ordentliche, korrekte und jederzeit durch Belege nachvollziehbare Kassenführung wurde durch Josef Dillmann und Helmut Wüst bestätigt. Daraufhin entlasteten die Mitglieder den Vorstand.

Da keine Anträge vorlagen, gab Keutzer – nach einer ausführlichen und interessanten Aussprache über das Thema  "Ausblicke auf zukünftige Clubabende, -arbeite und –aktivitäten" - noch einen kurzen Bericht über die am Samstag, den 16. März 2013 in Bad Neuenahr-Ahrweiler stattgefundene Jahreshauptversammlung des Landesverbandes Rheinland-Pfalz ab. Um 20:40 Uhr konnte der Vorsitzende, nach dem Dank an die teilnehmenden Mitglieder, die Veranstaltung beenden.

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Kameraausflug in die Bacher Lay

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Geflecktes Knabenkraut - Dactylorhiza maculata (Fundort: Bacher Lay 30.06.2013)

Nachdem der für den 26. Mai geplante Ausflug in die „Bacher Lay“ dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen war, hatte Petrus am 30.Juni ein Einsehen mit den Filmclub-Freunden. Auch wenn die Temperatur zu wünschen übrig ließ, so war und blieb es wenigstens trocken, als sich zehn Personen zu einer gemütlichen Wanderung durch einen kleinen Teil des 44,7 ha großen Naturschutzgebietes im Westerwaldkreis trafen.
Bei dieser Region handelt es sich um einen stillgelegten Basaltsteinbruch, der zwischen Bad Marienberg und Nisterau direkt an der Schwarzen Nister, einem Zulauf der großen Nister, gelegen ist. Der Name leitet sich von dem früher eigenständigen Ort Bach, der heute ein Ortsteil der Gemeinde Nisterau ist, ab; Lay bedeutet in diesem Fall Steinbruch. Das Gebiet erstreckt sich in Teilen über die Gemarkungen Bad Marienberg, Bach, Eichenstruth und Stockhausen-Illfurth. Die Bacher Lay ist gekennzeichnet durch eine mächtige, fast senkrechte Basaltsteinwand, die durch den früheren Basaltabbau entstanden ist.
Theo hatte eine für alle Teilnehmer ohne größere körperliche Anstrengungen zu bewältigende – etwa einstündige - Teilstrecke ausgewählt. Und so ergaben sich für die begleitenden Damen unterhaltsame Gesprächsthemen, während die Fotografen genügend Motive vorfanden, die ein Foto wert waren. Allerdings muss ich zugeben, wenn ich ehrlich bin, dass mir die „Bacher Lay“ im Winter, wenn sie zu Eis erstarrt ist, spektakulärer und faszinierender erscheint. Zum Abschluss der Wanderung genossen die Teilnehmer noch bei Kaffee und Kuchen die wunderschöne Aussicht vom Hotelturm am Wildpark in Bad Marienberg. 

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Foto: Theo Geilmann

„Blende auf ! im Westerwald“

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Auf Initiative von Christoph Kopper stellt unser Filmclub im Monat Juli mehr als 40 Fotos im Kreishaus in Montabaur aus. Unter dem Motto  „Blende auf ! im Westerwald“  zeigen Christoph Kopper, Nikolai Neufeld, Helmut Wüst, Peter Hannappel und Jürgen Keutzer einige ihrer im Westerwald entstandenen Fotos. Natürlich sind neben Landschafts- und Tierfotos, neben Bildern, die vom „weißen Gold“ des Westerwaldes zeugen, neben Menschen des Westerwaldes auch Sehenswürdigkeiten in Wäller Ortschaften ausgestellt. Bereits am Freitag, den 5.7. 13 - bei der thematischen Bestückung der 16 Bildtafeln durch die Clubmitglieder – erregten die Bilder nicht nur bei den Damen und Herren des Kreishauses Aufmerksamkeit. Auf Grund des erheblichen Publikumsverkehrs im Kreishaus ist mit einer ebenso positiven Resonanz zu rechnen, wie sie die immer noch zu sehende Fotoausstellung im Herz-Jesu-Krankenhaus in Dernbach erfahren hat. Nach Beendigung wandert die Ausstellung im Austausch ins Dernbacher Krankenhaus. Die dortigen Fotos, so ist es geplant, werden dann – wohl ab Herbst – in Steinen zu sehen sein.  

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"Konverter & Zwischenringe  -   Anwendungen und Ergebnisse"

(Workshop von Theo Geilmann)

Bei drückender Schwüle im Clubraum trafen sich die interessierten Fotografen am Donnerstag, den 25. Juli zu einem von Theo Geilmann großartig organisierten, mit vielen Foto-Übungen auch praktisch interessanten und sehr verständlich gehaltenen Workshop über Konverter und Zwischenringe.

Zunächst einmal mussten Sinn und Zweck dieser beiden wichtigen, preisgünstigen, fotografischen „Hilfsgeräte“ in der Makrofotografie geklärt werden. Telekonverter sind optische Geräte und enthalten Linsen. Sie verlängern die Brennweite eines Objektivs um einen bestimmten Wert ( meist 1,4, 1,7 oder 2-fach), wobei sich aber die Naheinstellgrenze nicht ändert, was wiederum zu einem höheren Abbildungsmaßstab des benutzten Objektivs führt. Zwischenringe hingegen verändern nicht die Brennweite des Objektivs, weil sie keine Linsen enthalten, sondern vergrößern (quasi als Tubusverlängerung) die Entfernung der Objektivlinsen zur Sensorebene. Das verringert die Naheinstellgrenze und erhöht somit den Abbildungsmaßstab. Neben den Vorteilen dieser beiden Geräte gibt es jedoch auch Nachteile, die der Anwender kennen sollte. Erhöht sich der Abbildungsmaßstab beim Telekonverter, so steht dem gegenüber ein eventuell nicht unerheblicher Lichtverlust (eine Blende bei 1,4-fach- bzw. 2 Blenden bei 2-fach-Telekonvertern). Bei den  Zwischenringen kann es zu geringen Einbußen der Abbildungsqualität kommen, da das Objektiv außerhalb des Bereichs verwendet wird, für den es konstruiert wurde.

Jeder Fotograf sollte sich vor der Anschaffung von Telekonvertern oder Zwischenringen über die Kompatibilität mit seinen Objektiven beschäftigen. Bei Tele- und Makroobjektiven sind sie sehr gut geeignet und führen zu überraschenden Ergebnissen. Traditionelle Kit-Objektive 17-55mm bzw. Standard-Zoomobjektive sind in der Regel dafür nicht so sehr geeignet, da sich der Arbeitsabstand zu sehr verringert.( Es sei denn, es sollen Briefmarken, Münzen o.ä. fotografiert werden)

Dem Referenten Theo Geilmann galt der Dank der anwesenden Fotografen für diesen interessanten und lehrreichen Workshop.

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2013 11 Theo Workshop

„Feuerwerk der Sinne“ in Steinen


Als sich am Samstagabend ( 3.8.13) die Clubmitglieder mit Partnerinnen bei Kerstin und Christoph auf ihrem Campingplatz „Hofgut Schönerlen“ in Steinen zum traditionellen Grillfest trafen, konnte noch niemand ahnen, dass dieser Abend zu einem wahren „Feuerwerk der Sinne“ werden sollte!
Nicht nur für das ideale Grillwetter war von den Gastgebern gesorgt worden: Christoph hatte auch ein lauschiges Plätzchen für uns vorbereitet. Gut gekühlte Getränke standen bereit und unsere Damen hatten sich wieder einmal selbst übertroffen, indem sie die herrlichsten Vor- und Nachspeisen und die leckersten Salate mitbrachten. Kein Wunder, dass in kürzester Zeit eine erwartungsfrohe, lustige und angeregte Stimmung herrschte, zu der natürlich auch unser „Äppelwoi“ trinkender Peter seine Beiträge beisteuerte. Während vom Grill erste das Wasser im Mund zusammenlaufen lassende Düfte aufstiegen, klickten die vielen Kameras, führte uns Marc seine neueste nur mit einer Kamera „bewaffnete“ hochtechnisierte Drohne vor und besichtigten die interessierten Gäste die „von den Koppers“ neu angelegte „Kräuterschnecke“.

2013 16 Grillfest Kerstin + NikoÜber das Essen „schweigt des Sängers Höflichkeit“, nur so viel sei gesagt, es schmeckte wieder einmal vorzüglich! War man ansonsten wegen der ausgelassenen Stimmung gezwungen, sich per Handy zu unterhalten (wie ein Foto beweist), so ging es während des „Dinners“ stiller zu, ein Beweis dafür, dass es allen ausgezeichnet mundete!  Die Zeit verging wieder wie im Flug, und bald schon hieß es „Fertigmachen“ zum großen, zweiten und abschließenden Teil des „Feuerwerks der Sinne“: in Freilingen begann ein traditionelles Feuerwerk, dass auch hier am See auf dem Campingplatz, von wo auch wir Fotografen eine tolle Sicht mit Spiegelungen im Wasser hatten, viele Besucher anlockte und immer wieder zu begeistertem Klatschen veranlasste.Ein, wie alle Teilnehmer übereinstimmend festgestellt haben, wunderschöner Abend ging damit zu Ende. Und wir wissen heute schon, dass wir uns auch im nächsten Jahr wieder bei den lieben Gastgebern einladen werden, bei denen wir uns hiermit nochmals ganz besonders herzlich bedanken möchten! 

 

 

 

 

 

 

2013 15 Grillfest

 

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Foto: Nikolai Neufeld

 

Peter Hannappel gewinnt „Silberne Diana“ in Österreich

Anfang des Monats fand in St. Kanzian am Klopeiner See in Kärnten (Österreich) das <25.Internationale Festival des Nichtkommerziellen Films> statt. Zu diesem weltweit Beachtung findenden Wettbewerb um die „Goldene Diana“ (Diese Göttin soll in den Tiefen des Sees einen sagenhaften Schatz bewacht haben, der noch heute für seine wunderschöne Farbe verantwortlich zeichnet, nicht zu verwechseln mit der späteren Göttin der Jagd!) hatten in diesem Jahr Filmautoren aus ganz Europa und Übersee 220 Filme eingereicht. Nach einem Vorentscheid durch die Festivalleitung kamen schließlich 94 Arbeiten in ein langes, über vier Tage andauerndes, spannendes Finale. Eine international hochkarätig besetzte Jury hatte die nicht immer leichte Aufgabe, die bis zu 20 Minuten dauernden Filme neutral, kritisch, vor allem aber fachkundig zu bewerten.

Auch unser Filmfreund Peter Hannappel (Montabaur) hatte zwei seiner Arbeiten eingereicht, mit denen er problemlos die Finalrunde erreichen konnte. In seinem 15-minütigen Film „Folgt meiner Sehnsucht“ nimmt er die Zuschauer mit auf eine siebentägige Husky-Schlittentour durch die einsamen, aber traumhaft schönen, bei Minustemperaturen um die 40 Grad erstarrten Winterlandschaften im Norden Norwegens. Dafür wurde der Autor mit der „Bronzenen Diana“ ausgezeichnet.

Bereits beim Club-, Landes- und zuletzt beim Bundeswettbewerb hatte Peter mit seinem zweiten Film „Im Wallis – hält der Knoten?“ erste und zweite Preise gewonnen. Auch hier in St. Kanzian startete er daher mit besten Chancen. Nach der 13 Minuten dauernden Vorführung waren die vielen Zuschauer von der halsbrecherischen Klettertour und den dabei entstandenen Aufnahmen des Hobbybergsteigers Hannappel am Aletsch-Gletscher im Schweizer Wallis begeistert. Hautnah waren sie bei dieser stellenweise im wahrsten Sinne des Wortes atemberaubenden Tour dabei gewesen, die u.a. über eine lange, gefährlich schwankende Freiseilbrücke führte. Die fünf Juroren anerkannten in der Schlussbesprechung diese unglaublich sportliche, filmerisch gekonnte Leistung. Nicht zuletzt wegen der ausgezeichneten Nachbearbeitung der Bilder mit passendem Kommentar und stimmiger Musik erkannten sie ihm die „Silberne Diana“ zu.

Für den schon vielfach ausgezeichneten Hannappel dürfte dieser Erfolg der wohl größte und schönste seiner bisherigen Filmerlaufbahn gewesen sein, sicher aber nicht der letzte, wie er stolz und überzeugt in Interviews zu verstehen gab. Der Vorsitzende Jürgen Keutzer sowie alle Mitglieder unseres Filmclubs gratulierten ihm beim letzten Clubabend ganz besonders herzlich und wünschten ihm für seine weiteren filmerischen Projekte viel Glück.

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Peter Hannappel gewinnt den Clubwettbewerb 2013

Drei Autoren mit fünf Filmen stellten sich am Montag, den 14. Oktober 2013 beim Clubwettbewerb den als Juroren wirkenden anwesenden Clubmitgliedern.  Als Gast nahm wieder einmal der ehemalige Montabaurer Zahnarzt Dr. Karl-Heinz Schmidt mit einem Film "Sikkim – vergessenes Königreich"  teil. Mit dieser älteren Arbeit (noch in Hi-8 gedreht) konnte er nicht das Niveau seiner Filme von den „Westerwälder Filmtagen“ der vergangenen Jahre erreichen. Er erhielt dafür einen dritten Preis. Ebenfalls einen 3.Platz belegte Josef Dillmann mit seinen beiden, mit sehr viel Liebe und Herzblut erstellten Familienfilmen über den Besuch der Enkelkinder in Dernbach sowie dem Geburtstag seiner Ehefrau Hildegard. Zwei Zeitdokumente, die die Kinder und Enkel auch in späteren Jahren immer wieder an den filmenden Vater bzw. Großvater erinnern werden!

Einen weiteren dritten Preis erkannten die Juroren dem  Film "Hier wohnte...." des nicht nur in letzter Zeit sehr erfolgreichen Dernbacher Filmers Peter Hannappel zu. Er nahm die Verlegung von sog. Stolpersteinen  in Montabaur zum Anlass, sich Gedanken über diese grauenvolle Zeit deutscher Geschichte zu machen, die nie in Vergessenheit geraten darf. Hatte Hannappel mit dieser Arbeit die anwesenden Zuschauer sichtbar betroffen gemacht, so steigerte er dieses beklemmende Gefühl noch mit seinem zweiten Film "Zurück nach 35 Jahren.........".  Eben vor 35 Jahren arbeitet der Autor als ein „Mann für alles“ in einem Kibbuz in der Nähe von Tel Aviv. Gepaart mit Schwarz-weiß Fotos und -Filmsequenzen gibt dieser Film einen echten Einblick in die dortigen Verhältnisse nach dem 2. Weltkrieg und in das tägliche Leben der Menschen heute. Auch wenn dieses scheinbar „normal“ zu verlaufen scheint, so ist doch ganz unterschwellig eine gewisse Furcht vor der Zukunft zu verspüren.  Zweifellos haftet diesem Film ein autobiografischer Touch an, aber dadurch gewinnt er noch mehr an Authentizität und macht ihn noch beeindruckender. Einstimmig wurde dieser Arbeit der erste Preis, eine Goldmedaille mit Urkunde, zuerkannt. Beide Filme von Peter Hannappel wurden zum am 10. November in Ebertsheim (Pfalz) stattfindenden Landeswettbewerb weitergemeldet.

2013 19 Clubwettbewerb Dillmann -Keutzer    2013 18 Clubwettbewerb Keutzer -Hannappel

Jahresabschluss 2013

Der Vorstand hatte eingeladen, und so traf sich - froh und erwartungsvoll gestimmt - die Clubfamilie am Sonntag, den 8. Dezember nahezu vollzählig im Hotel Eisbach in Ransbach-Baumbach zum traditionellen Jahresabschlussfest.

Bei einem Gläschen Sekt galt es zunächst, eine lockere Gesprächsatmosphäre aufzubauen sowie neueste Neuigkeiten auszutauschen, hatten sich die Damen doch seit dem Grillfest im Sommer nicht mehr gesehen. Der Vorsitzende begrüßte die „Filmclubler/innen“ sehr herzlich, und gab einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende Clubjahr. Er nutzte die Gelegenheit, sich bei Theo Geilmann, Christoph Kopper und Nikolai Neufeld zu bedanken, die durch Workshops in Sachen Video und Fotografie mit dazu beigetragen hatten, dass das Jahr 2013 ein gutes Jahr für den Club wurde. Außerdem überreichte er den Siegern des Clubwettbewerbs Peter Hannappel und Josef Dillmann die Urkunden. Nicht unerwähnt ließ er auch die herausragenden nationalen und internationalen Filmerfolge von Peter Hannappel.  

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2013 Weihnachtsfeier 05   2013 Weihnachtsfeier 02

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Nachdem die Anwesenden sich am anschließenden, wohlmundenden Essen und bei Wein, Bier oder „Äppelwoi“ an Leib und Seele gestärkt hatten, erklang plötzlich das allen aus Kindheitstagen bekannte sonore „ho, ho, ho, ich bin der Nikolaus“. Und dann stand er tatsächlich mit einem prall gefüllten Sack im Raum! Mit wohlgesetzten Worten, kritisch aber auch lobend, überreichte er Jeder und Jedem ein kleines Präsent, wofür ihm Hildegard und Jupp Dillmann mit einem kleinen Nikolauslied dankten.

Nicht nur durch den Besuch des „heiligen Mannes“ wurde dieser Jahresabschlussabend wieder einmal zu einem schönen und gemütlichen Fest der Filmclub-Familie.   

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