Archiv 2014

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Jahreshauptversammlung 2014

Vorstand im Amt bestätigt

Am Donnerstag, den 6. März 2014 trafen sich im Clubraum in Dernbach 8 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung 2014, zu der der Vorstand satzungsgemäß eingeladen hatte.

Der einstimmigen Genehmigung der Niederschrift der JHV 2013 folgte der Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden Jürgen Keutzer. Der Kameraausflug, die diversen Video- wie Foto-Workshops sowie die Clubfeste waren erneut Highlights im Clubjahr. Lobend hob Keutzer auch die im In- wie im Ausland äußerst erfolgreichen Videoaktivitäten von Peter Hannappel hervor, ebenso die schönen Erfolge der Fotografen. Hannappel hatte nicht nur auf Club-, Landes- und Bundesebene mit seinen Filmen gesiegt, er war auch in Österreich und Luxemburg erfolgreich. Die Fotofreunde heimsten Lob und Anerkennung für ihre Bilder bei Ausstellungen in Dernbach, in Montabaur sowie in Selters ein. "Ohne Menschen, die sich stets mit Leib und Seele für ihren Club einsetzen, kann kein Verein existieren!" mit diesen Worten bedankte sich Keutzer bei Peter Hannappel, Theo Geilmann, Christoph und Marc Kopper sowie Niko Neufeld für ihr großes Engagement in Form von Videofilmen, Referaten zu verschiedenen Video- und Foto-Themen und großartigen Fotos, auch für den wieder herausgegebenen Dernbach-Kalender 2013, der natürlich auch im kommenden Jahr wieder erscheinen wird.

Im Anschluss gab Schatzmeister Edwin Hübinger einen ausführlichen Bericht über die insgesamt als gesund zu bezeichnende Finanzlage des Filmclubs ab. Die Kassenprüfer Helmut Wüst und Jupp Dillmann attestierten ihm eine saubere, in allen Schritten ordentliche und nachvollziehbare Buchführung. Somit stand einer Entlastung des Gesamtvorstands nichts mehr im Wege. Bei den folgenden Neuwahlen wurde der alte Vorstand (Vorsitzender: Jürgen Keutzer, Stellvertreter: Nikolai Neufeld, Schatzmeister: Edwin Hübinger) ohne Gegenvorschläge und -stimmen wiedergewählt.

Zum Abschluss der in großer Sachlichkeit zügig durchgeführten Jahreshauptversammlung diskutierten die Mitglieder noch über einige Änderungen (Jahresprogramm auf Grund eines Antrags) sowie zukünftige Clubaktivitäten.

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"Steter Tropfen erzeugte herrliche Fotos"

Dieser (abgewandelte) Ovid`sche Ausspruch war das Motto eines Foto-Workshops, der am 7.April unter der fach- und sachkundigen Leitung von Theo Geilmann und Christoph Kopper stattgefunden hat. Das Ziel in der "Tropfenfotografie" sollte es eigentlich sein, ein Bild so festzuhalten, wie der Fotograf es sich vorgestellt hatte. Das ist aber leider kaum möglich, denn lediglich etwa 10% der Aufnahmen sind später verwendbar! In Zeiten der "preisgünstigen" Digitalfotografie sollte das aber einen probierfreudigen Fotografen nicht davon abhalten, sich dieses frappierenden Themas anzunehmen.

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Aus diesem Foto geht der an diesem Tag verwendete Versuchs-Aufbau hervor, der je nach örtlicher Gegebenheit, auch anders gestaltet werden kann. (Lichtschranken etc.) Zwei synchron geschaltete, externe Blitzgeräte dienten der korrekten Ausleuchtung. Geilmann und Kopper verwendeten anfänglich in einer Milchglasschale mit Lebensmittelfarben angefärbtes Wasser, später diente dann Milch, die bekanntermaßen eine andere Viskosität als Wasser hat und somit auch andere Tropfen bildet, als Medium.

Die verwendete CANON-Kamera erzielte im manuellen Betriebsprogramm bei Blende 16 die besten Ergebnisse. Da der Blitz die Bewegung einfriert, konnte die Verschlusszeit vernachlässigt werden, die Referenten verwendeten 1/200sec bei ISO 100. Die passende Belichtungsmessmethode richtet sich nach dem Motiv, hier war somit  eine Spotmessung angezeigt.

Oft war an diesem Clubabend in längeren und kürzeren, stakkatohaften Abständen der typische Klang eines DSLR-Auslösers zu vernehmen und die schlussendliche Foto-Ausbeute konnte sich sehen lassen und rechtfertigte den Aufwand! Den Co-Referenten Theo Geilmann und Christoph Kopper galt der besondere Dank der äußerst interessiert mitgehenden Mitglieder für einen erneuten, interessanten und lehrreichen Workshop.

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Fotos: T.Geilmann, Chr.Kopper, J.Keutzer

"Foto-Odyssee" zum "Wohle des Filmclubs"

Hatten wir jüngst über einen möglichen Clubausflug zu einer renaturierten Grube im Westerwald gesprochen, die ein Eldorado für Filmer und Fotografen wäre, so bedeutete das für Theo und mich ein Aufbruchsignal, um die Situation vor Ort zu prüfen und für eine gleichzeitige "Fotosession". Nach einer zweistündigen Suche und mehreren Telefonaten, um eine "höchstamtliche" Besuchsgenehmigung zu erhalten, erreichten wir schließlich - nach kurzem "Gepäckmarsch" - einen im wahrsten Sinne des Wortes stillen Weiher. Außer einigen wenigen Azurjungfer-Libellen, kleinen Teichfröschen und sich bereits wieder schließenden Seerosen, die uns als "Ersatz-Models" und Übungsobjekte dienten, gab es nichts zu sehen. Weiter führte uns ein Trampelpfad zu einem zweiten, kleineren Weiher. Auch hier das gleiche Bild, Disteln und Rohrkolben am Ufer, neugierige Kleinlibellen und stechende Plagegeister umrundeten uns. Sie begleiteten uns auch auf unserem immer unwirtlicher und nahezu unpassierbar werdenden Weg über umgestürzte Bäume und moosbewachsenes Totholz, durch gurgelnden Morast sowie Dornen bewehrtes Brombeergestrüpp auf der Suche nach "unserer" Grube. Schwitzend, nach Luft ringend, blutend, zerstochen und am Ende unserer Kräfte gelangten wir schließlich nach einer endlos lang erscheinenden Zeitspanne - erfolglos - wieder ans "Tageslicht". Und das alles im Dienste und zum Wohle unseres Filmclubs!!!

Rohrkolben
Baumpilze
Disteln
Seerosen
Zwiegespr+ñchmiteinemFrosch

Kameraausflug nach Boppard

Fünf kamerabewaffnete Clubmitglieder hatten sich - zusammen mit ihren Partnerinnen - am Sonntag, den 14. September frühmorgens am Pegelhaus am Koblenzer Rheinufer eingefunden. Auch wenn der bedeckte Himmel kein ideales Fotowetter verhieß, herrschte eine großartige und erwartungsfrohe Stimmung, als man das Schiff nach Boppard bestieg. Für das leibliche Wohl an Bord sorgte Frau Dillmann mit ihren herrlichen, selbstgebackenen Rosinenbrötchen. Und so klickten schon nach kurzer Zeit die Kameras um die Wette, denn es boten sich an Bord sowie in der vorbeiziehenden Landschaft trotz des diesigen Lichts genügend Motive, die es wert waren, festgehalten zu werden. Wie viele Porträts wohl an diesem Vormittag von den Clubfreunden geschossen worden sind?

In der schon von den Römern besiedelten Stadt im Mittelrheintal mit ihren weithin sichtbaren Türmen der Karmeliter- und St. Severus-Kirche angekommen, stand nach einem kurzen Spaziergang eine 20-minütige Fahrt SeilbahnNeufeldmit der Seilbahn von der Talstation im Mühltal zum Gedeon`s-Eck auf dem Programm,

von wo aus man einen einzigartigen Blick über die größte Rheinschleife hat, sofern es das Wetter erlaubt. Und zum enttäuschenden Ausblick kam die noch enttäuschendere Bewirtung im dortigen Restaurant hinzu. Auch vom vielgerühmten "Vierseenblick", zu dem zwei Fotografen noch aufbrachen, zeigte sich nicht die vielgepriesene "gigantische" Aussicht.

Das alles vermochte aber nicht die gute Laune der "Filmclubber" zu dämpfen, ganz im Gegenteil. Als das Rheinschiff "Confluentia" nach drei Stunden wieder Richtung Koblenz ablegte, klarte der Himmel auf und die Sonne kam heraus. Nun wurden zwar nahezu die gleichen Motive abgelichtet, diesmal allerdings mit einem blauen Himmel. In Koblenz angekommen, war man sich einig, dass dieser schöne Sonntagsausflug der Clubfamilie nicht ohne gemeinsames Abendessen - natürlich aus der Clubkasse finanziert - zu Ende gehen könne. Und so ließ man - bei guten Speisen, Getränken und Gesprächen - den Tag harmonisch ausklingen.

  

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Clubwettbewerb 2014

Dass das Filmaufkommen in unserem Club immer weniger wird, ist leider eine nicht zu leugnende - dennoch nicht notwendige und vor allem nicht unabänderliche - Tatsache. Lediglich Peter Hannappel hatte sich mit seinem Film <Das Leben ist kurz, der Tod dafür ewig> zur Teilnahme am Clubwettbewerb am Montag, den 15.9.2014 angemeldet. Die "Jury" setzte sich aus fünf anwesenden Clubmitgliedern zusammen.

Hannappel berichtet in seinem 17-minütigen Dokumentarfilm, den er in 16:9 gedreht und geschnitten hat, über die Grabpflege einer Gruppe von Montabaurer Reservisten auf dem französischen Soldatenfriedhof von La Combe. Geschickt hat er diese Tätigkeit - eine an und für sich vielfach beschriebene und in Bildern gezeigte, deswegen aber nicht minder lobens- und ehrenwerte Arbeit - in ein Erlebnis eines Westerwälder Ehepaares "verpackt", die aus ihrer Zeitung von diesem Vorhaben Kenntnis erhielten. Der Vater der Ehefrau war im Frankreich Feldzug gefallen und in La Combe beerdigt worden. In eindrucksvollen Bildern, mit erklärendem Text sowie dem Anlass angemessener Musik unterlegt, nimmt der Autor den Betrachter nicht nur mit auf die Reise sondern lässt ihn auch die tiefen Gefühle einer Tochter nachempfinden, die durch diese Aktion der verstorbenen Mutter Erde vom Grab des Ehemannes in La Combe überbringen und somit Vater und Mutter - wenn auch im Tod - wieder vereinen kann.

Die Jury sprach der Arbeit von Peter Hannappel einstimmig eine Silbermedaille zu. Mit der Bitte, einige kleinere Änderungen vorzunehmen, wurde der Film zum Landeswettbewerb 2014 nach Ebertsheim weiter gemeldet.

2014 Siegerehrung

Dernbach “Breiwatz-Kalender 2015“ erschienen

Wieder einmal haben die Mitglieder des Filmclubs Westerwald e.V. "ihren" Ort durchstreift, um hübsche, informative, weniger bekannte und daher nicht so häufig dargestellte Motive für ihren neuen Kalender zu fotografieren. Viele Clubabende lang wurde dann an seinem Outfit gearbeitet, Anregungen aus der Dernbacher Bevölkerung eingearbeitet und die Hintergründe zu den Bildern in Gesprächen mit Bürgern, in den Chroniken von Dernbach sowie im Internet recherchiert. Nun liegt das Ergebnis in Form des

< Dernbach "Breiwatz" - Kalender 2015 >

vor.

(siehe Produktionen)

 

Jahresabschluss 2014

 

Nach einer kurzen Begrüßung der zahlreichen Teilnehmer der letzten Veranstaltung des Filmclubs im Jahr 2014 durch den Vorsitzenden, gab dieser einen kurzen Rückblick auf das zu Ende gehende, "stressfreie" Clubjahr. Er dankte den anwesenden Damen für ihr Verständnis für das oft recht zeit- und manchmal auch kostenintensive Hobby ihrer Männer und vergaß auch nicht, den Clubmitgliedern Lob für ihre Aktivitäten in 2014 auszusprechen, gleichzeitig ermahnte er aber auch seine Freunde, zum Wohle des Filmclubs Westerwald, auch im kommenden Jahr tatkräftig mitzuarbeiten.

Auch wenn der Nikolaus nicht nur für diesen Abend wegen eines zukünftig öffentlich- keitswirksameren und beifallsträchtigeren Jobs dem Filmclub eine Absage erteilt hatte, konnte er damit die erwartungsfrohe und ausgelassene Stimmung an diesem Abend nicht trüben.

Nachdem man sich an Leib und Seele durch das sehr gute Essen sowie die erfrischenden und mundenden Getränke des Hauses gestärkt hatte, überreichte der Vorsitzende den Damen noch ein kleines, der Jahreszeit angepasstes Präsent. 

Waren schon vor dem Essen interessante Gespräche geführt worden, nicht nur über das Filmen bzw. Fotografieren, so gab es auch danach noch reichlich Gelegenheit, über dieses oder jenes zu diskutieren. Und so verabschiedete man sich erst zu fortgerückter Stunde sehr herzlich mit den besten Wünschen für ein schönes Weihnachtsfest und das neue Jahr 2015.

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