Archiv 2017

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  Team des Filmclubs Westerwald 2

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Auf der Suche nach der "Stöffel-Maus"

Zwischen Enspel und Stockum-Püschen, genauer am Stöffel, wurde seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis zum Jahr 2000 Basalt abgebaut. 1992 entdeckten hier Wissenschaftler das versteinerte Skelett eines kleinen, mausähnlichen Säugetieres der "Stöffel-Maus". Inzwischen hat sich das Gelände zu einem Freilichtmuseum, dem <Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel> entwickelt.

Diese Anlage hat am Samstag, den 6. Mai 2017 das Team des Filmclubs wie magisch angezogen, um hier auf dem Gelände, das in seiner Vollständigkeit ein einzigartiges Ensemble von historischen Industriebauten der Basaltverarbeitung darstellt, stimmungs- und eindrucksvolle Motive zu entdecken und diese im Foto festzuhalten.

Nach einem mehrstündigen Streifzug über die Anlage stärkten sich die mit schönen Eindrücken, vollen Chipkarten und vielen neuen fototechnischen Erkenntnissen (was u.a. auch Sinn der Veranstaltung war) zurückkehrenden Fotografen bei Kaffee und Kuchen.

Ansicht

 

Auf und Ab

 

Blumenkasten

Fotos: Jürgen Keutzer

"Alles Ziege, oder.............?"

Erwartungsfroh trafen sich am 1.Juli 2017 fünf "Filmclubler" zusammen mit ihren Damen vor einem historischen Bruchsteinhaus in Oberrod im Oberwesterwald. Auf dem Programm stand wieder einmal ein Kameraausflug zur dortigen "Kleinen Fromagerie", um dort eine "Sinfonie der Sinne" zu genießen, was immer das auch heißen mochte. Und es sollte zu einer wahrlich großen Sinfonie für Augen, Ohren und Geschmack werden, komponiert von Claudia Schäfer-Trumm und ihrem Ehemann.

3Kindergarten-Ziegen

Der erste, schnelle Satz bestand in einer kurzen, wegen des regnerischen Wetters im Hausdurchgang stattfindenden Begrüßung der rund 50 Gäste. Der daraufhin, nach einer kurzen Pause folgende, etwas ausführlichere zweite Satz, klang vor dem Bühnenbild eines nach frischem Heu duftenden Ziegenstalles sehr viel lebendiger und ließ, auch für Laien hör- und erkennbar, das Hauptthema deutlich erklingen: weiße deutsche Edelziegen in allen "Variationen". Hier wurden vor allem Augen und Ohren (und zum Auslösen der Kameras die Zeigefinger) angesprochen. Besonders der "Tanz der jungen Zicklein" begeisterte die interessiert lauschenden Gäste.

Stall

Wer geglaubt hatte, nun könne im dritten Satz der Sinfonie die Dramaturgie keine Steigerung mehr erfahren, wurde nach einer erneuten Wandlung des Bühnenbildes schnell eines Besseren belehrt! "Sünde im Töpfchen", "Ziegenmousse auf Mangocreme", "Tortiglioni mit Ziegenfrischkäse", "Ziegenkäsetarte", hießen einige der sieben Themen dieses letzten Satzes, der wahrlich zu einem Crescendo der Sinne wurde. Hier gelang es den Dirigenten immer wieder durch kleine flüssige "Zwischenspiele" die Vorfreude sowie den Genuss auf das kommende Thema zu steigern.

unbekannter Anhang

KleineFromagerie

Mit langanhaltendem Beifall bedankten sich die Gäste für diesen "geschmackvollen" Abend.

Ofen

Fotos: Jürgen Keutzer

Dernbach von seinen schönsten Seiten

Wieder hat unser Filmclub seinen beliebten <DERNBACH "Breiwatz"-Kalender> für das Jahr 2018 fertiggestellt und veröffentlicht.

Die Fotografen Christoph Kopper und Jürgen Keutzer haben aus ihren vielen digitalen Fotos bemerkenswerte Dorfansichten sowie Jubiläen herausgesucht, die Nikolai Neufeld in einem 12-seitigen, sehr gelungenen Layout zusammengefügt hat. Die Bilder zeigen, vom kalten, frostigen Winter bis zum bunten Herbst einen Gang durch die Jahreszeiten im Dorf. Auch werden Vereine (Beach-Club Dernbach e.V.) vorgestellt und an Jubiläen (Obst- und Gartenbauverein) erinnert. Das neue Hospiz St. Thomas sowie sehenswerte Dernbacher Gärten sind ebenfalls Themen, die in Wort und Bild im Kalender zu finden sind. In einem mehrseitigen, interessanten textlichen Anhang werden Erläuterungen zu den einzelnen Fotos gegeben. Somit ist der Dernbach-Kalender 2018 wieder zu einem wertvollen Bilddokument der Gemeinde Dernbach geworden. Die Mitglieder des Filmclubs Westerwald e.V. möchten mit ihrer Arbeit unter anderem erreichen, dass Dernbacher Bürger sowie Besucher das nun bald 800 Jahre alte hübsche Dorf im Unterwesterwald besser kennenlernen. Sie möchten aber auch späteren Generationen mit ihren Fotos vom Leben im Dorf Dernbach berichten.

Kalender 2018 3D

 

Foto-Filter und Co.

Unter diesem interessanten und vielversprechenden Titel referierte wieder einmal unser Clubmitglied Christoph Kopper beim gut besuchten Clubabend am 06. November 2017.

Wer erinnert sich nicht noch an die vielen Effekt-Filter, die wir früher in der Videofilmerei aber auch in der Fotografie verwendet hatten. Da wir uns inzwischen im digitalen Zeitalter befinden, in der unsere Kameras bzw. Bildbearbeitungsprogramme diese Effekte auf Wunsch selbständig ins Foto "zaubern", sind diese Filter nahezu völlig "aus der Mode" gekommen. UV-Filter, auch zum "Schutz für die hochwertige Optik" angeboten, werden vielerorts verwendet. Auf Grund der hohen Qualität der verwendeten Glassorten bei den Objektiven ist ihr Nutzen aber umstritten. Aber sie schaden eigentlich nur in geschlossenen Räumen oder bei Nachtaufnahmen, da sie unnötig Licht schlucken. Wer nun sein teures Objektiv wirklich schützen möchte, geht entweder sorgsam damit um, verwendet stets die Streulichtblende oder greift zu einem Filtersatz aus Glas, sog. Clearfiltern, die ausschließlich dem Objektivschutz dienen. Ebenfalls verwendete Skylight-Filter verändern durch ihre eigene, leichte Färbung die Farbnoten des Fotos, was nicht immer erwünscht, in bestimmten Situationen (Porträts im Freien, mittags bei hochstehender Sonne, Schnee usw.) aber ein bildverbessernder Effekt ist.

Ein Muss bei den Filtern ist der Polfilter, der in keiner Kameratasche fehlen darf, denn mit ihm kann man nichtmetallische Reflexe vermindern und nebenbei noch die Farbwirkungen intensivieren! Unbedingt beachten sollte man allerdings seine Nebenwirkung: er schluckt Licht und verlängert so die Belichtungszeit! Bei diesem Filtertyp gibt es leider erhebliche Qualitätsunterschiede, so dass man sich vor einem Kauf unbedingt in Internetforen über die verschiedenen angebotenen Filter informieren oder im Fachhandel beraten lassen sollte. Billig ist hier selten gut!

Beinahe wichtiger als der Polfilter ist ein Neutraldichtefilter oder auch Graufilter genannt. Er wirkt wie eine Art Sonnenbrille für das Objektiv, da er die auf den Sensor treffende Lichtmenge reduziert und somit die Belichtungszeit verlängert. Dadurch bieten sich selbst bei hellem Tageslicht kreative Bildgestaltungsmöglichkeiten, wie z.B. fließendes Wasser, im Straßenverkehr usw. Graufilter gibt es in verschiedenen Stärken (Verdichtungen), Standardtypen sind ND2, 4 oder 8, allerdings gibt es auch 64- oder sogar 1000fach Verdichtungen! Diese Zahlen geben den Verlängerungsfaktor der Belichtungszeit an. Die Auswahl der richtigen Graufilter- Verdichtungsstärke ist immer vom Motiv sowie den Lichtverhältnissen abhängig. Es versteht sich von selbst, dass man bei Verwendung eines Graufilters, also bei Langzeitbelichtungen, die Kamera auf einem Stativ befestigt und einen Fern- oder Kabelauslöser verwendet!

Nicht unerwähnt bleiben darf der Grauverlaufsfilter oder auch GND-Filter genannt. Dabei handelt es sich um Graufilter, die auf einer Seite grau und zur anderen Seite hin immer transparenter werden und in einen Halter vor dem Kameraobjektiv eingesteckt werden. Sie werden in unterschiedlichem Verlauf angeboten (weich-hart). Diesen Filtertyp setzt man gerne in der Landschaftsfotografie ein. Man vermeidet damit eine Überbelichtung des Himmels bei korrekter Belichtung des Vordergrunds. Anders als bei den früheren Effektfiltern lässt sich dieser Effekt kaum mit Bildbearbeitungsprogrammen erzielen! Um Grauverlaufsfilter verwenden zu können, benötigt man Filterhalter mit 1, 2 oder 3 Einschüben. Diese Halter werden - ebenso wie die entsprechenden Filter - von den verschiedensten Herstellern, in den unterschiedlichsten Qualitäten und natürlich auch Preisen angeboten. Daher ist auch hier dringend zu empfehlen, sich vor dem Kauf genauestens zu informieren!

Fotofilter

 

Jahresabschlussabend 2017

 

 1Trotz der ungünstigen Wetterprognosen hatten sich die Clubmitglieder mit ihren Damen am Samstag, den 16. Dezember in der Freimühle in Girod getroffen, um gemütlich den Abschluss des Clubjahres zu begehen.

 Das 56. Jahr des Filmclubs Westerwald war, wie der Vorsitzende rückblickend resümierte, wieder ein ruhiges, mit Höhen und Tiefen verlaufenes Jahr und er wünschte allen Mitgliedern für das neue Jahr 2018 wieder viel Freude am Filmen und Fotografieren, neuen Elan und daraus resultierende Erfolge mit dem gemeinsam gepflegten schönen Hobby. Er war sich sicher, dass auch in diesem Jahr der Nikolaus den Damen ein kleines "Dankeschön" bringen würde, das dieser auch später, verbunden mit netten Worten, überreichte.  

 Nach einem sehr guten Essen und guten Getränken ergaben sich manchmal emotionale und lautstarke, aber immer interessante Gespräche über "Gott und die Welt". Natürlich spielten anfangs Filmclubthemen, wie neuere Objektive, Änderungen bei der Kalendergestaltung und -erstellung oder wie man den Club für jüngere Menschen attraktiver gestalten könne, eine gewichtige Rolle. Daraus entwickelten sich vielversprechende Pläne für das kommende Clubjahr.

 Über alles Diskutieren hatte man, als schließlich nach 22 Uhr allmählich an den Heimweg gedacht wurde, völlig vergessen, noch einen der sehr wohlschmeckend klingenden Desserts zu genießen. Ein Zeichen für einen sehr gelungenen und vor allem von allen Teilnehmern als äußerst gemütlich empfundenen Abschlussabend des Filmclubjahres. Mit besten Wünschen für ein besinnliches Weihnachtsfest sowie für einen gelungenen Wechsel in ein hoffentlich ruhigeres und friedvolleres neues Jahr verabschiedete man sich bis zum 8.Januar 2018, dem ersten Clubabend in 2018

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Fotos: Theo Geilmann

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